Miniserie Unternehmenswerte: Apple - Build the best products

In einer kleinen Miniserie werden wir in den nächsten Wochen die Werte verschiedener Unternehmen beleuchten. Werte prägen die Kultur und spiegeln wider, was das Unternehmen als wichtig erachtet und was nicht. Diese Prinzipien stellen den Kern der Identität eines Unternehmens - bilden seinen Markenkern.

Als erstes betrachten wir Apple’s Werte mit Hilfe von drei Personen, die das Unternehmen maßgeblich geprägt haben. Apple hat schon sehr früh angefangen seinen Markenwert niederzuschreiben.

Mike Markula

Mike Markkula, der als Investor und Manager eine maßgebliche Rolle bei Apple spielte hat die Werte von Apple schon 1977 in der “Apple Marketing Philosophy” beschrieben (hier frei übersetzt), die noch erstaunlich aktuell sind:

  • Empathy: Wir verstehen den Kunden besser als jedes andere Unternehmen
  • Focus: Wir müssen alle unwichtigen Themen/Oppurtunitäten beseitigen (“auf das Wesentliche konzentrieren”)
  • Impute: Wir müssen unsere Produkte professionell präsentieren (“das Auge isst mit”)

Steve Jobs

In einem Interview aus dem Jahr 2010 beschreibt Steve Jobs sehr genau, was Apple antreibt: Build the best products for people. Dabei will er diesen Kern bewahren auch wenn das Unternehmen ständig wächst.

Tim Cook

Der Nachfolger und heutige CEO von Apple Tim Cook hat folgende Werte in einem Interview artikuliert:

  • Wir glauben, dass wir auf der Erde sind, um großartige Produkte zu machen
  • Wir glauben an Einfachheit, nicht an das Komplexe
  • Wir glauben, dass wir die wesentlichen Technologien unserer Produkte selbst besitzen und kontrollieren müssen
  • Wir spielen nur in Märkten, in denen wir einen wesentlichen Beitrag leisten können
  • Wir glauben an das “Nein” zu Tausenden von Projekten, damit wir uns wirklich auf die wenigen konzentrieren können, die für uns wirklich wichtig und bedeutungsvoll sind
  • Wir glauben an eine sehr enge Zusammenarbeit und die wechselseitige Befruchtung unserer Gruppen, die es uns ermöglichen, auf eine Art und Weise Innovationen zu erzeugen, wie es andere nicht können
  • Wir geben uns mit nichts weniger als Exzellenz in jedem Teil des Unternehmens zufrieden; und wir haben die Ehrlichkeit zuzugeben, wenn wir falsch liegen und den Mut, uns ständig zu verändern

DSGVO steht vor der Tür

Ab dem 25. Mai gelten mit der Datenschutzgrundverordnung (DSVGO bzw. GDPR europäischer Ebene) neue Regeln für alle, die automatisiert Daten verarbeiten. Das betrifft nicht nur Unternehmen, sondern auch Selbstständige oder Vereine und deren Mitgliederlisten. Die DSGVO erweitert insbesondere die Regeln für die Verarbeitung und Speicherung personenbezogener Daten erheblich. Die DSGVO stärkt heute schon bestehende Rechte für Einzelpersonen:

  • Das Recht, informiert zu werden (der Anbieter muss vor dem Daten einsammeln gründlich informieren)
  • Das Recht auf Zugang (der Anbieter muss gespeicherte Daten auf Anfrage offenlegen)
  • Das Recht auf Berichtigung
  • Das Recht zu Widerspruch (man kann der Verarbeitung eigener Daten zu werblichen Zwecken widersprechen)
  • Das Recht, keine automatisierten Entscheidungen einschließlich Profiling zu treffen

Komplett neu sind drei grundlegende Rechte:

  • Das Recht auf Löschung („Recht auf Vergessenwerden“)
  • Das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung: beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen erreichen, dass personenbezogene Datengesperrt und nicht weiterverarbeitet werden
  • Das Recht auf Datenübertragbarkeit: Die Übertragung von Daten zwischen Unternehmen soll einfacher ablaufen. Auf Nachfrage müssen die Daten in einem gängigen Format automatisiert anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden

Eine wesentliche Änderung der DSGVO ist die Art und Weise, in der die Nichteinhaltung bestraft wird. Die Schwere der Strafen sollte nicht unterschätzt werden. Diejenigen, die sich nicht an das Gesetz, könnten mit einer Geldstrafe von bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des jährlichen weltweiten Umsatzes eines Unternehmens rechnen, je nachdem, welcher Wert höher ist.

Was kann ich tun?

  • Wie wir im März berichteten ist es jetzt höchste Zeit, sich mit dem Thema intensiv zu beschäftigen. In unserem Post zeigen wir, was man beachten muss.
  • Wer sich einen ganz schnellen Überblick verschaffen will wird hier fündig: Vereinfachtes Entscheidungsdiagramm

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